3. Ausländische Ausbildung in Deutschland gelten lassen

Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Das können alle besser verstehen.
Weil der Text kürzer ist.
Und einfacher.

Damit der Text kurz ist
sagen wir immer „Pfleger“.
Wir meinen aber auch Frauen.
Also „Pfleger·innen“.

Es gibt diesen Text auch in schwerer Sprache.


Im Gesetz steht:

Welche Ausbildung braucht man

um als Pfleger zu arbeiten.

Eine Ausbildung aus einem anderen Land

reicht oft nicht.

Man kann diese Ausbildung aber gelten lassen.

In schwerer Sprache heißt das: Anerkennung.

Oder man lernt noch etwas dazu.

Damit man alles weiß
was man in Deutschland gelernt hätte.

In schwerer Sprache heißt das: Anpassung.

Modul: Ausbildung anpassen für Pfleger
die nicht aus einem EU-Land kommen.

Pfleger aus anderen Ländern
haben den Beruf
oft anders gelernt.


Vor allem Pfleger
die nicht aus einem EU-Land kommen.
EU bedeutet: Europäische Union.

Diese Pfleger müssen noch Dinge lernen
damit sie in Deutschland arbeiten dürfen.

Die Ziele von diesem Modul:

  • Die Dinge lernen
    die man noch nicht kann.
  • Die Erlaubnis bekommen
    in Deutschland als Pfleger zu arbeiten.
    Und sich Pfleger zu nennen.

Was in diesem Modul gemacht wird:

  • Die Dinge lernen
    die man noch nicht kann.
  • Die Arbeit üben.
    In Kliniken.
    Und bei Menschen zu Hause.
  • Hinweise bekommen
    während man pflegt.
  • Hilfe bekommen
    während man alles fehlende lernt.
    Zum Beispiel:
    Hilfe um sich die Zeit ein·zu·teilen.
  • Abschluss·gespräch.
    Oder Abschluss·prüfung.

Modul: Kurs für die Vorbereitung
auf die „Kenntnis·prüfung Pflege“

Die Ziele von diesem Modul:

  • Die Dinge lernen
    die man noch nicht kann.
  • Die Erlaubnis bekommen
    in Deutschland als Pfleger zu arbeiten.
    Und sich Pfleger zu nennen.

Vielleicht ist die Anerkennung nicht möglich.

Weil die ausländische Ausbildung
ganz anders ist
als die Deutsche.
Dann kann man eine „Anpassungs·qualifizierung“ machen.
Das bedeutet:
Man lernt so lange
bis man genug kann.

Was in diesem Modul gemacht wird:

  • Lernen
    damit man die Prüfung machen darf.
  • Unterricht.
    Aus Büchern.

Und in der Arbeit.

  • Hilfe im Alltag.
    Um die Prüfung besser zu schaffen.
  • Zum Schluss macht man die Prüfung.

Modul: Wir testen
wie ein Vorbereitugs·kurs
für die ärztliche Kenntnis·prüfung
sein soll.

Wer als Arzt arbeiten will
braucht eine Erlaubnis.
Diese Erlaubnis heißt: Approbation.

Ärzte aus Ländern
die nicht zur EU (Europäische Union) gehören
brauchen eine Approbation in Deutschland.

Aber das kann lange dauern.
Bis dahin kann man eine „Vorläufige Berufs·erlaubnis“ bekommen.


Dieser Kurs macht es anders:
Hier macht man die ärztliche Kenntnis·prüfung.

Dieser Kurs ist ganz neu.

Wir probieren es noch aus.

Wir arbeiten mit der Ärzte·kammer vom Land Saarland zusammen.

In dem Kurs ist uns wichtig:

  • Die Patienten sollen sicher sein.
  • Den Ärzten soll gut geholfen werden.
  • Die Krankenhäuser sollen gute Ärzte bekommen.

Die Ziele von diesem Modul:

  • Die Dinge lernen
    die man noch nicht kann.
  • Deutsche Fach·wörter lernen.
  • Lernen
    wie die Arbeit im Kranken·haus funktioniert.

Wie lange dauert der Kurs:

Der Kurs dauert 20 Wochen:

  • 12 Wochen lernen aus Büchern.
  • 5 Wochen üben im Krankenhaus.
  • 2 Wochen Deutsch üben.
  • 1 Woche auf die Prüfung vorbereiten.